
Ich bin Laura, Trageberaterin und
Wegbegleiterin für erschöpfte Mütter
Bei mir bist du richtig, wenn du dir mehr Ruhe im Familienalltag und Zeit für Selbstfürsorge wünschst – oder Unterstützung beim Tragen deines Babys brauchst.
Über mich
Als ich 2016 das erste Mal Mama wurde, hatte ich schon einige Jahre mit Familien in der außerklinischen Kinderintensivpflege gearbeitet.
Ich kannte die Routinen, Abläufe und Entwicklungsschritte – ebenso wie die besonderen Herausforderungen von Familien mit beatmeten Kindern oder medizinischer Unterstützung.
Doch als ich meinen Sohn im Arm hielt, war alles anders.
Er schrie viel, ich war überfordert und wollte alles perfekt machen.
Beim zweiten Kind lief es nicht leichter – diesmal war nicht das Baby die Herausforderung, sondern das große Geschwisterkind.
Alle mussten ihren Platz neu finden, und die Erkrankung meines zweiten Sohnes machte diese Zeit noch intensiver.
Keine Erfahrung der Welt konnte mich auf die Realität des Mutterseins vorbereiten
Ich verstand: Elternsein ist nichts, was man vorher lernen kann.
Es ist etwas, in das man Stück für Stück hineinwächst.

In dieser Phase kam ich zum Tragen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich wollte ihn beschützen, wollte Halt geben – und fand dabei auch selbst Halt.
Da es in meiner Umgebung keine Trageberaterin gab, entschied ich kurzerhand, selbst eine Ausbildung zu machen.
So begann mein Weg in die Selbstständigkeit.
Von der Arbeit zum eigenen Leben und wieder zurück
Nach meiner Elternzeit wollte ich mein Wissen in die Welt tragen – und tat genau das. Ich nahm gleich drei Jobs an, voller Energie und Idealismus.
Was ich dabei übersah? Mich selbst.
Ich rannte direkt in die Erschöpfung – bis nichts mehr ging.
Ich fühlte mich wie ein Belagerungsturm: alle zogen an mir, alle wollten etwas – Kinder, Partner, Umfeld – und ich wollte einfach nur Ruhe.
Dieser Zusammenbruch war mein Wendepunkt.
Ich erkannte, dass ich Eltern nicht erklären muss, wie Kinder funktionieren,
sondern dass alles bei uns selbst beginnt.
Unsere Kinder brauchen keine perfekten Eltern – sie brauchen Eltern, die sich selbst verstehen, die ihre Grenzen spüren und ihre eigenen Muster erkennen.
Ich begann, mich mit meiner Kindheit, meinen Glaubenssätzen und meinen inneren Antreibern auseinanderzusetzen:
„Ich muss es allen recht machen.“
„Erst die anderen, dann ich.“
„Ich muss stark sein und funktionieren.“
Schritt für Schritt durfte ich diese Muster loslassen – und genau dadurch entstand mein heutiger Weg.
Mein Weg geht weiter...
Als ich wieder als Ergotherapeutin im Bereich Pädiatrie arbeitete, wurde mir klar, wie wichtig es ist, nicht nur das Kind zu sehen, sondern das gesamte System: die Familie, das Umfeld, die Beziehungen.
Oft steckt hinter einem „auffälligen“ Verhalten viel mehr – und manchmal reicht es, wenn jemand einfach da ist, zuhört und hinschaut.
Durch Zufall erfuhr ich, dass in der Ausbildung zur gesundheitsorientierten Familienbegleitung noch ein Platz frei war. Ich meldete mich an – und wurde während der Ausbildung Teil der Frühen Hilfen im Landkreis Mittelsachsen.
Dort begleitete ich Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr – Familien, die ihr Päckchen zu tragen haben.
Diese Arbeit hat mir gezeigt, wie viel Kraft in echter Begleitung steckt – und dass Veränderung dann geschieht, wenn Eltern sich gesehen fühlen. Heute arbeite ich als gesundheitsorientierte Familienbegleiterin für die Bundesstiftung Frühe Hilfen und als Elternbegleiterin im Projekt ElternChanceN.
Den direkten Weg aus der Intensivpflege habe ich nie ganz verlassen – ich arbeite noch stundenweise dort, weil mich diese Erfahrung bis heute prägt.

Warum ich tue, was ich tue ...
Nicht nur durch meine Arbeit, sondern auch durch meinen eigenen Weg habe ich verstanden, wie viel Mütter tragen – körperlich, emotional und mental. Oft zu viel.
Seit über zehn Jahren begleite ich Familien und sehe immer wieder, wie leicht Eltern sich selbst verlieren, wenn sie alles für andere geben.
Darum habe ich mich darauf spezialisiert, erschöpfte Mütter zu begleiten – achtsam, systemisch und mit dem tiefen Wissen, dass Heilung selten im Außen beginnt, sondern dort, wo wir anfangen, uns selbst wieder zuzuhören.
Begleiten.
Beraten.
Bewegen.
In meiner Arbeit geht es darum, wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen. Ich arbeite mit einfachen Übungen für den Alltag – mit Atem, Achtsamkeit und kleinen Momenten der Pause.
Wir schauen gemeinsam auf innere Muster, Gedanken und Gefühle, die dich im Alltag oft unbewusst steuern, und finden Wege, sie zu verändern.
Manchmal hilft es, Dinge sichtbar zu machen – etwa durch Zeichnungen oder kleine Aufstellungen – denn oft wird uns erst dann klar, wie alles miteinander verbunden ist.
Ich möchte Kindern da draußen eine Stimme geben – indem ich ihre Eltern stärke, sich selbst zu verstehen, sich zu regulieren und ihren Kindern mit mehr Ruhe, Empathie und Klarheit zu begegnen.
So entsteht Schritt für Schritt mehr Ruhe, Klarheit und Vertrauen –
in dich selbst, in deine Kinder und in euer Familienleben.
Ich glaube fest daran:
Heilung beginnt dort, wo wir aufhören, zu funktionieren und anfangen, wieder zu fühlen.

Wenn du bereit bist, wieder mehr bei dir anzukommen ...
In der Kürze liegt die Würze
-
Mama von zwei Kindern
-
9 Jahre außerklinische Kinderintensivpflege
-
Ergotherapeutin (Pädiatrie)
-
gesundheitsorientierte Familienbegleiterin für die Bundesstiftung Frühe Hilfen
-
Elternbegleiterin im Projekt ElternChanceN
-
Systemische Beraterin
-
Trageberaterin (Trageschule Dresden)
-
Opfer der Stilldemenz – alles muss aufgeschrieben werden, sonst ist es weg
-
Esse nie von Besteck, das beim Kochen benutzt wurde – einfach nicht meins
-
liebt Tee, Waldspaziergänge und ehrliche Gespräche


